Schon im ersten Geschäftsjahr konnten 26 Kommunen als Kunden gewonnen und erfolgreich umgestellt werden. Damit waren die Geschäftspläne der beiden Gründer bereits nach dem ersten Quartal um mehr als 100% übertroffen. Zum 01.08.1995 wurden neue Geschäftsräume bezogen und der Erfolg wurde durch die ersten hervorragenden Mitarbeiter langfristig gesichert.
1996 war endlich die Windowssoftware MESO für das Einwohnerwesen marktreif. Alle bisherigen Kunden wurden kostenlos von einer MSDOS-Lösung auf die neue Lösung umgestellt. 35 neue Kunden in den Bereichen Finanzwesen und Einwohnerwesen sorgten für Arbeit und Umsatz.
1997 hatte sich der Name komuna am Markt herumgesprochen. Durch viele zufriedene Anwender konnte in diesem Jahr die Kundenzahl mehr als verdoppelt werden. Viele Gemeinden und Städte, die bisher mit zentralen oder teilzentralen Rechenzentrumslösungen gearbeitet hatten, entschieden sich für die neue Welt der EDV. Auch der Mitbewerb hatte nun kurzfristig Windowsprogramme in den Vertrieb aufgenommen.
1998 war der Mitarbeiterstamm auf 16 Mitarbeiter angewachsen und die Geschäftsräume wurden erheblich erweitert. Und der Erfolg hielt weiter an: Mehr als 50 Kunden wurden auf die neuen Verfahren umgestellt und der Umsatz überschritt erstmals die Grenze von 3 Mio. DM. Themen wie Internet, Kommunikation und Workflow wurden immer wichtiger. Die Gründung der komuna Online-Dienste, später Linogate GmbH wurde deshalb Ende 1998 vorbereitet und den Kommunen bereits das Produktportfolio für die Bereiche Internet und moderne Kommunikation vorgestellt.
1999, eines der erfolgreichsten Jahre der Firmengeschichte. Die komuna konnte die Anwendergemeinschaft Bayern (AWG) von der Leistungsfähigkeit der Produkte und des Unternehmens überzeugen. Die AWG ist ein Zusammenschluss von 44 Städten und Gemeinden, die bis dahin Lösungen der Firma NCR/IVE, inzwischen übernommen durch ABI, einsetzten. Die Hauptversammlung entschied sich im April einstimmig für die Zusammenarbeit mit komuna. Darüber hinaus wurden 70 weitere Kunden direkt gewonnen.
2000, entgegen aller Unkenrufe war der "Jahrtausendwechsel" problemlos. Das rasante Kunden-, Umsatz- und Mitarbeiterwachstum führte dazu, dass erstmals Planungen für ein neues, eigenes Büro- und Schulungsgebäude aufgenommen wurden. Neben Standortwahl und Finanzierungsfragen wurde das weiterhin rasante Tagesgeschäft bewältigt. 55 Kommunen wurden neue, zufriedene Kunden, darunter auch die ersten Anwender der Firma Kolibri software & systems GmbH im Bereich Meldewesen. Die Kooperation mit Kolibri brachte ihre ersten Früchte.
2001 wurde die Kooperation mit dem Anbieter Beck e. Kfm., Kommunale Software vereinbart. Der bisherige Software-Partner der Firma Beck, die Firma AB-DATA GmbH Co. KG konnte dadurch weitgehend vom bayerischen Markt verdrängt werden. Auch der Baubeginn für das neue Büro- und Schulungszentrum der komuna in Altdorf fiel in das Jahr 2001. Im Bereich Finanzwesen war das Jahr geprägt von den Vorbereitungen für die Einführung des Euro.
2002 war das neue Büro- und Schulungszentrum in Altdorf fertig gestellt. Endlich hatten die inzwischen 30 Mitarbeiter ein angenehmes und motivierendes Arbeitsumfeld. Auch den Kunden konnten nun im angemessenen Rahmen Schulungen angeboten werden. Mitte 2002 betreut die komuna bereits über 450 bayerische Kommunen in den Kernbereichen Finanzwesen und/oder Meldewesen und hat damit in nur 7 Jahren einen Marktanteil von über 30% erreicht.
2003 war gekennzeichnet durch eine dramatische Verschärfung des Wettbewerbs. Öffentl.-rechtl. Anbieter begannen mit Dumpingpreisen Kunden zu halten. Der gesamte Markt im kommunalen Finanz- und Meldewesen konzentrierte sich auf zwei Anbieter. Trotzdem konnten 63 Neukunden gewonnen werden.
2004 stand die Neuregelung des Meldewesens auch in Bayern an. Nach zahlreichen Arbeitstreffen beim StMI und der konstruktiven Mitarbeit der Fachleute der komuna zeichnete sich ab, dass die geplante Neuregelung für die komuna den Marktzugang im Meldewesen mittelfristig erschweren würde. Die damals durch das StMI vorgetragene Auslegung des bisherigen §36 BayMeldeG hätte komuna weitgehend verwehrt, Lösungen im Onlinebereich des Meldewesens anzubieten. Rechtssicherheit brachte ein Forschungsauftrag an die Universität Passau und das daraus resultierende Gutachten. Da es inzwischen Beachtung findet bei der Gesetzgebung, kann die Markteinschränkung vermieden werden.
2005 war das „Geburtsjahr“ der eGovernment Komplettlösung
„Rathaus Service-Portal“. Statt vieler einzelner Lösungen wurde damit erstmals ein Gesamtpaket geschaffen, das nahtlos und medienbruchfrei in die kommunalen Fachanwendungen integriert ist. Ein Vorteil für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung. Entsprechend groß war die Resonanz auf die erste Präsentation anlässlich des komuna Kunden Forum. 5 weitere kreisfreie Städte entschieden sich im Einwohnermeldewesen für komuna. Zudem wurde die Betreuung der Anwender Meldewesen in Baden-Württemberg übernommen.
2006 wurden auch in Bayern die Spielregeln für den Spurwechsel in Richtung des Neuen Kommunalen Finanzwesens weitgehend definiert. Da nun die lange erwarteten Rahmenbedingungen geschaffen sind, ist vieles in Bewegung geraten. In zahlreichen Projekten begleitet komuna die Kunden mit Beratung, fachlicher Kompetenz und der innovativen Lösung CIP - KD. Im Meldewesen richtete sich alles auf den 01.01.2007, den Tag der Einführung der flächendeckenden elektronischen Kommunikation im Meldewesen, aus. Die komuna sah diesem Thema gelassen entgegen: Mit komuna.NET wurden seit 2003 über 1 Million Nachrichten elektronisch, sicher, signiert und verschlüsselt ausgetauscht.
2007 Das Rathaus Service-Portal wird immer beliebter. Nahezu 100 Kommunen vertrauen auf die Lösung. Die Vorbereitungen zur Kommunalwahl 2008 beginnen. Die Vision zu komuna.RIS, dem Rathaus Informations-System, nimmt Zug um Zug Gestalt an. Die Stadt Nürnberg entscheidet sich für MESO und komuna. Nach der Auftragserteilung im Mai erfolgt die Umstellung in nur sechs Monaten. Ein ehrgeiziges Projekt, das erfolgreich abgeschlossen wird. Noch vor dem Jahreswechsel wurde der Erweiterungsbau bezogen. Damit wurde Raum für die weitere Entwicklung des Unternehmens geschaffen.
2008 Produktneuheit komuna.RIS und CIP – Archiv: Archivierung, Dokumenten-managementsystem und Sitzungsdienst in einer Plattform. Seit Februar 2008 arbeitet die Gemeinde Marklkofen als erster Kunde mit diesen Softwareprodukten erfolgreich im Echtbetrieb.
Im Oktober und November 2008 war die komuna auf Roadshow. Unter dem Motto „Chancen nutzen. Zukunft gestalten.“ wurde zu neuen Softwareprodukten informiert.
Ludwig Atzberger, Geschäftsführer und Mitgesellschafter, schied aus dem Unternehmen aus. Doch mit den Nachfolgern aus den eigenen Reihen konnte bereits ein kleiner Generationswechsel vollzogen werden.
2009 Das Superwahljahr 2009 findet mit der Bundestagswahl, die letzte von vier Wahlen innerhalb von zwei Jahren, ihren Abschluss. Die komuna Kunden werden hier mit MESO, PC-Wahl und dem neuen PC-Wahlhelfermodul bestens unterstützt. Mit Fundinfo, der eGovernmentlösung für das vernetzte Fundbüro, wird das Rathaus Service-Portal weiter aufgewertet. Auf der jährlichen Mitgliederversammlung der AWG Bayern im Mai werden 10 Jahre vertrauensvollen Zusammenarbeit gefeiert. Auf der „Jubiläums-Kommunale“ in Nürnberg präsentiert sich die komuna mit einem neuen Messestand. Im November geht die vierte Generation von www.komuna.de online.