09.01.2017

Neuer "ePass 3.0" ab 01.03.2017

Informationen unseres Softwareherstellers Fa. HSH vom 06.01.2017

Aufgrund einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) wurde die Bundesrepublik Deutschland dazu verpflichtet, den Geburtsnamen auf Reisedokumenten explizit als einen solchen gesondert zu kennzeichnen. Dieser Umstand wurde genutzt, um eine ganze Reihe von Änderungen zu erwirken, die unter der Begrifflichkeit „ePass 3.0“ zusammengefasst wurden.

Neben der gesonderten Darstellung des Geburtsnamens wird die Personalisierungskarte, welche in etwa dem „alten Personalausweis“ entspricht, durch eine Plastikkarte ersetzt, die dem neuen Personalausweis ähnelt. Insofern werden sich das Unterschriftenformat, die Anzahl einiger Feldlängen und letztendlich das Druckbild dieser Felder verändern. Zum anderen wird auch möglich sein, die Angaben zur Behörde (Name und Anschriften) in Zukunft selbst zu bestimmen (gleiches Verfahren wie bereits beim Personalausweis implementiert). Außerdem werden die Regelungen für die Vorgaben der maschinenlesbaren Zonen (MRZ bzw. MLZ) modifiziert. Auch die direkte Zusendung der Pässe an den Antragsteller durch die Bundesdruckerei wird zu einem späteren Zeitpunkt realisiert.

Für die Umstellung wird es diverse Stichtagregeln (keine Übergangsphase !) geben, die es einzuhalten gilt. Detaillierte Informationen hierzu werden wir zu den entsprechend notwendigen Verfahrensupdates herausgeben, die wir unseren Kunden rechtzeitig zur Verfügung stellen.

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